Baumpflege

Baumpflege ist wichtig um die Coexistenz von Bäumen und Menschen in Städten zu gewährleiten.

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Baumpflege

Einerseits erfordert jede Pflege oder Behandlung von Bäumen zunächst eine Beurteilung des individuellen Zustands eines Baumes (sog. Baumdiagnose).

Andererseits bei jeder Entwicklungsphase eines Baumes, vom Jungbaum angefangen, bis hin zum Altbaum oder Schadbaum eine entsprechende Pflegemaßnahme (Kronenschnitt) zugeordnet werden.

Ebenfalls zählt für fachgerechte Baumpflegemaßnahmen, dass die Pflanzung des Baumes korrekt erfolgt ist und der Baum dem Standort entspricht.

  • Kronenpflege:

    Beseitigung von toten, kranken, gebrochenen, sich reibenden oder auch fehlentwickelten Ästen. Jedoch auch das Nachschneiden von Aststummeln.

  • Kronenauslichtung:

    Ausdünnen der Krone durch Entnahme gesunder Äste und Wasserschossen .

  • Kroneneinkürzung:

    Arbeiten bis in einen Schnittbereich von Grobästen (>10 cm). Ist jedoch die Bruch- und Standsicherheit gefährdet. Können Kronenteile nicht mehr richtig versorgt werden, weil sie abgestorben sind.

    Jedoch müssen nun um weiterhin die Sicherheit im Umfeld des Baumes zu gewährleisten, Schnittmaßnahmen durchgefürt werden.

  • Totholzentfernung:

    Entfernen von toten und gebrochenen Ästen aus Gründen der Verkehrssicherheit, oder zur Entlastung.

 

 

  • Lichtraumprofilschnitt:

    Der Lichtraumprofilschnitt, ist die baumpflege Maßnahme zum Erstellen oder Erhalten des Verkehrsraumes.

    Bedeutet das Aufasten am Stamm vom Boden an bis auf eine Höhe von 4,5 m, bei hängenden Ästen bis auf  7 m Höhe, zum Schaffen von Verkehrsraum.

  • Erziehungsschnitt:

    Der Erziehungsschnitt, ist das Entfernen von Trieben im Jungstadium eines Gehölzes.

    Folglich hat das Ziel, die typische Wuchsform zu fördern. Durch die Schnittmaßnahme wird der Baum, oder Strauch dazu gebracht, sich in der gewünschten Form zu entwickeln. Bei Obstgehölzen, wird in den ersten 5 Jahren, normalerweise jährlich, ein Erziehungsschnitt durchgeführt .

  • Erhaltungsschnitt:

    Der Erhaltungsschnitt, ist das Entfernen von Zweigen und Ästen.

    Mit dem Ziel, die voll ausgebildete Krone eine Gehölzes licht- und luftdurchlässig zu halten.

    Die Krone, wird bei dem Schnitt ausgelichtet.

    Einerseits werden Kranke und beschädigte Äste entfernt. Andererseits zu dicht stehende Äste. Durch die Entfernung der älteren Äste, wird die Bildung neuer Triebe und Früchte angeregt. Der Erhaltungsschnitt sollte im Früjahr durchgeführt werden.

 

  • Verjüngungsschnitt:

    Der Verjüngungsschnitt, ist das Einkürzen der Leittriebe und das Entfernen der Konkurrenztriebe.

    Bei älteren Obsthölzern mit dem Ziel, den Ertrag zu steigern und die Qualität der Früchte zu verbessern.

    Alte, über einen langen Zeitraum nicht geschnittene Obstbäume, bekommen eine dichte Krone und bilden weniger neue Triebe aus. Dadurch nimmt die Fruchtgröße allmählich ab.

    Aus diesem Grund werden Erträge und die Qualität der Früchte von Jahr zu Jahr schlechter. Dementsprechend nennt man diese Entwicklung auch vergreisen.

    Die Triebe, die ausgewählt werden, die Früchte zu tragen, nennt man Leittriebe. Zwischen den Leittrieben wachsen noch weitere Triebe. Sie werden Konkurrenztriebe genannt.

    Sie benötigen ebenfalls Wasser, Nährstoffe und Licht, dadurch bleibt für die Leittriebe weniger übrig. Kurzum verringert sich deshalb der Ernteertrag. Das Vergreisen, kann durch einen fachgerechten Obstbaumschnitt aufgehalten werden.

 

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